Trauer im Internet

Trauer im Internet

Unter Trauer versteht man sowohl die seelische, als auch die körperliche Reaktion auf den Tod eines nahe stehenden Menschen und den Prozess den entstandenen Schmerz zu verarbeiten. Seelische Reaktionen sind u.a. Gefühle wie Verlassenheit, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Beklemmung, Wut, Zorn, Angst, Erleichterung. Körperliche Reaktionen können u.a. Müdigkeit, Lärmempfindlichkeit, Muskelschwäche, Magenschmerzen, Atemnot und Schüttelfrost sein. Soweit die wissenschaftliche Erklärung.

Um die persönliche Trauer zu bewältigen, gibt es unterschiedlichste Ansätze. Sie reichen von spezieller Trauerliteratur bis hin zu professionellen Trauerbegleitern.

In den letzten paar Jahren kamen digitale Ansätze hinzu: im Internet, in dem man permanent online ist, geblogged und gegoogelt wird, entstehen immer mehr sogenannte Trauerportale. Dort können die Hinterbliebenen Ihre Trauer durch das Erstellen von Trauerseiten verarbeiten, mit denen man das Gedenken an den Verstorbenen aufrecht erhalten will. Diese Trauerseiten enthalten in der Regel statische Informationen über den Verstorbenen (Bilder, Filme, Lebenslauf), oftmals auch dynamische/interaktive Elemente (Kondolenzbuch,  Trauerkerzen).  Manchmal helfen sie einfach auch nur bei der Trauerbewältigung. Wie umfangreich dieses Thema inzwischen ist, zeigt diese Übersicht.

Spricht man sein persönliches Umfeld an, dann ist Trauer im Internet mittels Trauerseiten kaum bekannt. Todesanzeigen auf den Internetseiten der Lokalzeitung hingegen schon.

Daher meine Frage an Sie:

Wissen Sie was mit digitalen Trauerseiten anzufangen? Haben Sie zur „Trauer im Internet“ bereits Erfahrungen gesammelt?

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