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Tödlicher Unfall: Versicherer unterstellt Selbst­mord
14.04.2015

Ein Versicherer darf nach einem Unfall nicht von einem Selbst­mord des Versicherungs­nehmers ausgehen und deshalb die Entschädigung verweigern. Das hat das Landes­sozialge­richt Bayern entschieden. Wenn die Unfall­ursache nicht geklärt werden kann, muss der Versicherer zahlen. „Hinterbliebene sind nicht dafür beweis­pflichtig, dass der Versicherte nicht in Selbst­tötungs­absicht gehandelt hat“, begründete das Landes­sozialge­richt sein Urteil (Az. L3 U 365/14).

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