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Vorsorge im Internetzeitalter
08.01.2016

Sie besitzen sicherlich einen eMail-Account und ein Internet-Bankkonto. Sie sind gewohnt bei eBay oder Amazon einzukaufen und mit Paypal zu bezahlen. Bei Facebook, XING oder LinkedIn haben Sie Ihr Profil hinterlegt und kommunizieren mit Freunden und Geschäftskollegen. Versicherungstechnisch haben Sie sich und Ihrer Familie ein Rund-Um-Sorglospacket zugelegt und mit dem beim Notar hinterlegten Testament fühlen sich abgesichert.

Doch irgendwann passiert das, was oft verdrängt wird: man hat einen schweren Unfall, wird krank oder stirbt. Die Angehörigen sind dann gefordert. Neben der persönlichen Trauerbewältigung müssen sie nicht nur die Beerdigung planen. Sie müssen auch entscheiden, was mit dem Digitalen Nachlass (die Internetdienste, …) passieren soll: weiterlaufen lassen oder einstellen. Hierfür müssen jedoch zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Die Angehörigen müssen wissen, welche Internetdienste vom Verunglückten oder Verstorbenen überhaupt genutzt wurden und sie brauchen die aktuellen Zugangsdaten.

Mit Hilfe der Vorsorgeplattform24.de kann diese Informations- oder Vorsorge-Lücke geschlossen werden. Hierzu stellt die Vorsorgeplattform24 umfangreiche Fachberichte, Checklisten und aktuelle Nachrichten zur Verfügung. Im gut gefüllten Branchenverzeichnis kann zudem nach kompetenten Dienstleistern recherchiert werden. Sobald sich der Benutzer für ein Premiumkonto registriert hat, stehen ihm drei Kernfunktionen zur Verfügung:

Eine Digitale Nachlassverwaltung:

Hier kann der Anwender digitale Dokumente (z.B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht), Internetkonten oder Nachrichten hinterlegen. Je nach Festlegung durch den Benutzer werden diese Informationen seinen Vertrauenspersonen sofort zugänglich gemacht oder erst nach seinem betätigtem Tod dem bestelltem Notar und/oder vorgesehenen Erben eröffnet.

Eine Bestattungsvorsorge:

Viele Angehörige stehen vor der Aufgabe, die Bestattung zu organisieren. Damit die Bestattungswünsche des Verstorbenen nicht erraten werden müssen, kann er diese noch zu Lebzeiten im Rahmen seiner individuellen Vorsorge auf der Plattform hinterlegen. Dazu stehen ihm umfangreiche Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Multimediale Gedenkseiten:

Hier hat der Benutzer die Möglichkeit, für sich selbst mit seinen Bildern, Filmen und Liedern sein Leben zu dokumentieren und so seinen Freunden und Verwandten in Erinnerung zu bleiben. Wie beim Digitalen Nachlass wird die persönliche Gedenkseite nach dem Tod aktiviert. Durch eine Verlinkung der Digitalen Gedenkseite mit der echten Grabstätte können Grabbesuche mit Smartphones vorort auf die Erinnerungen zurückgreifen, virtuelle Kerzen anzünden oder Einträge im Kondulenzbuch hinterlassen. Durch Aufruf der nächstgelegenen Floristen wird die Bestellung von Kränzen oder Blumen mit Niederlegung ans Grab unterstützt.

Durch diese und weitere Kernfunktionen versucht die Vorsorgeplattform24.de im Rahmen der Vorsorge dazu beizutragen, neue Wege für die Digitale Nachlassverwaltung, Bestattungsvorsorge, Trauerbewältigung und Erinnerung aufzuzeigen und diese als Teil einer sich stetig weiterentwickelnden Bestattungskultur zu etablieren.

Kontakt: presse@thanato.eu