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Die fünf schlimmsten Fehler bei der Beantragung von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln
01.02.2017

Zahlreiche Vorschriften, Vorgaben und Wünsche der Betroffenen sind bei der Beantragung von Hilfsmitteln zu beachten. Patentlösungen gibt es leider nicht. Wir haben die aus unserer Sicht schlimmsten Fehler bei der Beantragung zusammengefasst.

1. Es wird gar kein Hilfsmittel beantragt

Wie kann das passieren? Ganz einfach: Beantragen Sie statt einem Gegenstand (!) eine pflegerische Dienstleistung, eine Assistenz oder ähnliches, dann gilt ein anderes Leistungsrecht. Auch eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme, also etwa ein behindertengerechter Umbau, ist kein Hilfsmittel. Auch nicht der Treppenlift oder übliche Gebrauchsgegenstände, wie die Leine für den Blindenhund oder ein Laptop. Gerade bei letztem Punkt kann mit geschickten anwaltlichem Verhandeln durchaus mal ein „Deal“ mit der Krankenversicherung geschlossen werden. Software fällt übrigens unter den Begriff des Gegenstandes, so dass eine behindertengerechte Spezialsoftware für das I-Pad durchaus ersetzungsfähig sein kann.

2. Sie wenden sich an den falschen Leistungsträger

Das ist zwar kein Beinbruch. Es gilt aber das Subsidiaritätsprinzip nach § 40 SGB XI, so dass grundsätzlich zumeist zunächst die Krankenversicherung angefragt werden sollte und dann erst die Pflegeversicherung. Sie verlieren aber wertvolle Zeit. Hinweise kann manchmal die Produktbezeichnung geben: Wollen Sie etwa ein behinderungsgerechtes Bett oder ein Pflegebett? Bei der Treppensteighilfe wird hingegen zumeist die Pflegeversicherung und nicht die Krankenversicherung zuständig sein.

3. Sie nehmen das Gesetz zu eng

Lesen Sie den kompletten Beitrag jetzt hier frei: http://www.anwaltskanzlei-wue.de/2017/02/01/vorgestellt-vom-rechtsanwalt-die-fuenf-haeufigsten-fehler-bei-der-beantragung-hilfsmitteln-und-pflegehilfsmitteln/

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