Überführung eines Toten

Überführung eines Toten

Überführung eines Toten

Menschen sterben nicht an dem Ort, wo sie bestattet werden. In der globalen Gesellschaft sterben Menschen immer öfter von Ihren Angehörigen räumlich getrennt und sollen an den Ort ihrer letzten Ruhestätte überführt werden.

Für den Transport eines Leichnams gibt es unterschiedliche Gründe:

  • Der Leichnam wird von dem Sterbeort (z.B. Zuhause, Krankenhaus, Unfallort, Hospiz, Ausland) vom Bestatter abgeholt
  • Der eingesargte Leichnam wird von den Räumlichkeiten des Bestatters zum Bestattungsort (z.B. Krematorium, Friedhof) transportiert
  • Es findet eine Rückholung eines Verstorbenen aus dem Ausland statt. Hierauf spezialisierte Bestatter kümmern sich um gesonderte Transport-Särge und entsprechende Unterlagen
  • Der Leichnam muss umgebettet werden. Dies erfolgt in der Regel auf Wunsch der Angehörigen, aber auch bei Änderungen der Friedhofsverhältnissen.

In Deutschland gilt:

  • Nur Bestatter dürfen einen Leichnam transportieren. Zum Ausweis Ihrer Berechtigungen erhalten sie vom Leichenschauer (Arzt, der den Tod feststelle) einen Durchschlag des nicht-vertraulichen Teils des Totenscheins.
  • Die Bestattungsfrist, innerhalb derer ein Leichnam bestattet sein muss, wird von den Bundesländern geregelt. Sie liegt zwischen drei bis fünf Tage.

Im Islam gilt:

  • Ein großer Teil der jährlich in Deutschland sterbenden 30.000 Muslime lässt sich in ihr Heimatland überführen und dort nach Mekka ausgerichtet bestatten.


Linktipps:



erstellt von CS

geändert am 01.06.2017

© Thanato GmbH