Wo liegt der Verstorbene - Friedhofsverwaltungen geben oft keine Auskunft

Wo liegt der Verstorbene?

Digitaler Abschied

Haben Sie auch schon mal diese Erfahrung gemacht: Sie wollen das Grab eines Freundes oder Angehörigen besuchen, Sie wissen aber nicht, wo genau es sich befindet. Also rufen Sie bei der Friedhofsverwaltung an. Doch dort bekommen Sie keine Auskunft - wegen dem Datenschutz!

Stirbt ein Mensch, so werden über ihn bei der zuständigen Friedhofsverwaltung üblicherweise viele Daten angelegt:

  1. Vor-, Geburts- und Nachname
  2. letzte Adresse
  3. Geburts- und Sterbedatum
  4. Sterberegisternummer
  5. Ort und Zeitpunkt der Einäscherung
  6. Einäscherungsnummer
  7. Zeitpunkt der Bestattung
  8. Bestattungsnummer
  9. Art, Lage und Zustand der Grabstelle
  10. Bestattungen in der Grabstelle
  11. Dauer des Nutzungsrechts
  12. Ruhefrist
  13. Vorhandensein von Grabmalen und Einfassungen sowie Datum der Genehmigung
  14. Name und Adresse des Bestatters
  15. Leistungen des Friedhofsträgers
  16. Konfession und Gemeindezugehörigkeit des Verstorbenen.

Nun könnte man erwarten, dass die Friedhofsverwaltung diese Daten nutzen und für Auskünfte und Beratung in allen Friedhofsangelegenheiten zur Verfügung stehen. Leider ist  die Realität oft anders: telefonisch wird Ihnen mitgeteilt, dass Datenschutz-rechtlichen Gründen ihnen nicht mitgeteilt werden darf ob und wo das gesuchte Grab genau liegt.

Im Grunde eine lächerliche Antwort:

  • Sie können jederzeit auf den Friedhof gehen und das Grab selbst suchen
  • Sie können die Todesanzeigen auf einen Todesfall hin recherchieren und finden oft noch mehr veröffentlichte Daten
  • Grundsätzlich enden Namensrecht oder der Datenschutz  mit dem Tod einer Person

Da fällt nur noch der Gedanke ein: "Service-Wüste" und noch nicht die Möglichkeiten derDigitalisierung verstanden!


erstellt von CS

geändert am 25.03.3019

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